Das schönste Rind unter der Sonne - ein Schottisches Hochlandrind

So kam Liese zu uns

Bisher hatten wir die Tiere immer nur von weitem auf
der Weide stehen sehen. Uns gefielen sie außerordentlich.
Tja und eines Tages standen wir dann auf einer Weide,
mitten in einer Herde. Ganz friedlich grasten da zwei Kühe
mit ihren Kälbern und ein Bulle.
Eines der Kälber nannten wir schon kurze Zeit später unser.....

Das Ganze gestaltete sich dann recht abenteuerlich,
denn der Besitzer meinte, wir bräuchten keinen Anhänger,
das würde mit unserem Bus auch gehen.
Also bauten wir alle Sitze aus und los gings. Nachdem wir uns einen weiblichen Absetzer ausgesucht hatten, dauerte es erst einmal
seine Zeit bis die Kleine eingefangen war und dann noch
einmal doppelt so lange bis wir sie mit vereinten Kräften in unserem Bus hatten.
Die 300 km nach Hause waren sehr anstrengend und schweißtreibend, wir brauchten fast 6 Stunden. Die letzten 100 km saß Martin hinten im Stroh und hielt Lieses Kopf auf seinem Schoß. Zu Hause angekommen waren Liese (so hatten wir sie inzwischen getauft) und wir völlig k.o. und der Bus brauchte eine Generalreinigung.

Lieses Ausbruch

Liese war die erste Zeit jeden Tag angebunden. Platz genug hatten wir und ihren Pflock steckten wir jeden Tag mehrmals weiter. Eines Tages war sie weg! Kilometerweit suchten wir Wald und Wiesen nach ihr ab. Nichts! Traurig gingen wir abends zu Bett. Am Morgen dann erneute Suche. Wieder nichts. Am Nachmittag kamen die Kinder ganz aufgeregt zu uns. Liese lag ganz nahe dem Haus - in unserem Waldgarten! Vermutlich hatte sie sich vom Haus gar nicht so weit weg bewegt, nur im hohen Gras war sie einfach nicht zu sehen. Es ging ihr allerdings nicht sehr gut, denn die Tage herrschte sehr heißes Wetter, und wir mussten den Tierartzt holen. Sie genoß unsere anschließende Pflege sichtlich .... und ist auch nie wieder ausgebrochen!

Noch ein paar Erlebnisse ... ---->



2011(C)Texte und Design by Heidi Dieck